OZELLA
World, Jazz, Ambient, Instrumental
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Mit der neuen CD ‚Dance On Deep Waters‘ setzt das brillante Quartett seinen Streifzug durch das „Old German Songbook“ nun fort. Bedeutende Volkslieder der Romantik werden zu einem unter die Haut gehenden, berauschenden Sinnenfest.
Leider ist das Leben, anders als die Musik, nicht immer ein Spiel. Das musste Randi Tytingvåg im vergangenen Jahr schmerzhaft erfahren, als sie ihr ungeborenes Kind verlor. Auf ihrer neuen EP „Lights Out“ verarbeitet sie den Schmerz und die Verzweiflung, die sie dadurch erfahren musste. Ein ungeheuer privates, intimes Thema, doch Randi Tytingvåg ist Künstlerin durch und durch und die Musik ist ihre Sprache, ihre Therapie.
Ein Album, das durch seine Klangschönheit, seine Harmoniefülle und seine perfekte Improvisationskunst besticht, hat das finnische Kari Ikonen Trio mit „Bright“ vorgelegt. Das Dream-Line-up, bestehend aus Kari Ikonen (Piano), Ara Yaralyan (Bass) und Markku Ounaskari (Drums), spielt sich mit unglaublicher Leichtigkeit, spritzigem Drive und traumhaft perfekten Zusammenwirken in die Top-Riege der Jazz Piano Trios. Ein Dream-Team, das Ikonens Eigenkompostionen, Jazz-Standards wie Coltranes „Giant Steps“ und den wunderschönen armenischen Song „The Testament of My Heart“ klangstark aufbereitet. „Bright“ ist ein Werk voll überschäumender Lebensfreude.
Das Kammerfolk-Trio Slagr hat sich seit seiner Gründung im Jahre 2003 zu einem Ensemble entwickelt, das in der norwegischen Musikszene eine stille aber dennoch unüberhörbare Stimme besitzt. Auf ihrem neuen Album „Songs by Geirr Tveitt“ wandeln Anne Hytta (Hardanger Fiddle), Sigrun Eng (Cello) und Amund Sjølie Sveen (Vibraphone und gestimmte Gläser), verstärkt durch Folksängerin Camilla Granlien, auf den Spuren des bekanntesten norwegischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit ihrem poetischen, glasklaren und lichten Sound geben sie den feinen Melodien Tveitts einen wunderschönen Klang, der sich nachhaltig in die Gehörgänge einnistet.
Eingebettet in einen Rahmen aus subtilen Kontrasten widmen sich Fattigfolket den Faktoren, die ihre Musik ausmachen: Stimmung, Melodie und Farbe. Dabei vermeiden sie erfolgreich die Klischees konventioneller Jazz-Balladen-Sammlungen: Dank eines flexiblen Zusammenspiels bringt das Album Details an die Oberfläche, die Auge und Ohr eines oberflächlichen Beobachters verborgen bleiben.